Sie haben Fragen? +43 512 21440

Arbeitsmöglichkeiten für AsylwerberInnen - Tiroler Soziale Dienste

Arbeit

Gemeinnützige Tätigkeiten

AsylwerberInnen, die in Betreuungseinrichtungen untergebracht sind, können Einsatz zeigen. Beispielsweise bei Hilfstätigkeiten, die im unmittelbaren Zusammenhang mit ihrer Unterbringung stehen. Das können die Bereiche Reinigung, Küchenbetrieb, Transport oder Instandhaltung der Unterkunft beinhalten.

Gemeinnützige Tätigkeiten sind Hilfsarbeiten für Bund, Land oder Gemeinde (öffentliche Gebietskörperschaften). Diese Tätigkeit darf dabei keinen Arbeitsplatz ersetzen und der öffentliche Nutzen muss klar ersichtlich sein. Für den Einsatz der AsylwerberInnen ist weder ein Dienstverhältnis noch eine ausländerbeschäftigungsrechtliche Erlaubnis erforderlich. Für die Tätigkeit erhalten die AsylwerberInnen einen Anerkennungsbeitrag von 3,00 Euro pro Stunde, außerdem sind sie sowohl unfall- als auch krankenversichert. Sie dürfen jedoch maximal 240,00 Euro pro Monat verdienen.

Mehr Informationen und die gesetzlichen Rahmenbedingungen finden sie hier:
https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10005762

Das Team Integration steht im laufenden Kontakt mit den Gemeinden, um zusätzliche gemeinnützige Tätigkeiten für AsylwerberInnen zu schaffen. Das Betreuungspersonal koordiniert die Umsetzung vor Ort.

Saisonarbeit

AsylwerberInnen können im Rahmen des Winter- und Sommertourismus sowie der Land- und Forstwirtschaft eine Beschäftigung von bis zu sechs Monaten aufnehmen. Die Kontingente werden vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz jedem Bundesland zugeteilt. Für diese Arbeit ist eine Beschäftigungsbewilligung durch das Arbeitsmarktservice (AMS) notwendig. Bei Antritt einer Saisonarbeit fällt der/die AsylwerberIn für die Zeit der Tätigkeit aus der Grundversorgung und erhält somit keine finanziellen Leistungen mehr. Nach Beendigung der Arbeit wird die monatliche Auszahlung der Grundversorgung nicht sofort wieder erteilt. Das verdiente Geld wird „aufgerechnet“.

Lehrausbildung bis 25 Jahre

Jugendliche Asylsuchende, die seit drei Monaten zum Asylverfahren zugelassen sind, können einer Lehrausbildung nachgehen. Hierfür muss ein/e ArbeitgeberIn gefunden werden, der oder die eine konkrete Lehrstelle anbietet. Asylsuchende dürfen nur in Mangelberufen, welche vom AMS Tirol definiert werden, beginnen. Zudem muss der Betrieb beim zuständigen Bezirks-AMS um eine Beschäftigungsbewilligung ansuchen. Die Jugendlichen sollten schulische Kenntnisse auf Pflichtschulabschluss-Niveau sowie ausreichende Deutschkenntnisse mitbringen.

Das Integrationsteam kümmert sich um die Kontaktpflege zu Unternehmen, um Lehrstellen für Flüchtlinge zwischen 16 und 25 Jahren zu vermitteln.

Volontariat

Zur Vertiefung bzw. Erweiterung bereits erworbener Kenntnisse besteht auch die Möglichkeit, ein dreimonatiges Volontariat zu absolvieren. Hierfür muss beim AMS eine Volontariatsanzeige aufgegeben werden. Dazu muss die berufliche Qualifikation der AsylwerberInnen nachweisbar sein.

Mehr Informationen erhalten Sie via E-Mail unter integration@tsd.gv.at.

Land Tirol - Integrationsstrategie für Flüchtlinge

Das Land Tirol arbeitet derzeit an einer Integrationsstrategie für Flüchtlinge, welche die Bereiche Deutsch, Bildung und Arbeit, Wohnen, Gesundheit und Soziales, Begegnung und Zusammenleben sowie bereichsübergreifende Angebote zusammenfassen und vernetzen soll. In einem ersten Schritt wurden dafür die bestehenden Angebote in diesen Bereichen erhoben und eine Übersicht erstellt.

Über uns

In zahlreichen Tiroler Gemeinden befinden sich Unterkünfte für geflüchtete Menschen. Für die Betreuung ist die Tiroler Soziale Dienste GmbH (TSD) zuständig. Die engagierten MitarbeiterInnen helfen diesen Menschen vor Ort, sich in Tirol einzuleben.

Parteienverkehr

NEU: Trientlgasse 4
6020 Innsbruck

Dienstag 09:00 - 11:00
Donnerstag 14:00 - 16:00

Kontakt

Tiroler Soziale Dienste GmbH
Sterzinger Straße 1
6020 Innsbruck

+43 512 21440

Copyright © Tiroler Soziale Dienste