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Über Grenzen und Generationen hinweg: Gemeinnützigkeit hilft
2017-09-04 13:40
Region Ost
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Über Grenzen und Generationen hinweg: Gemeinnützigkeit hilft

In ganz Tirol bieten öffentliche Einrichtungen Asylsuchenden die Möglichkeit, sich gemeinnützig zu betätigen. Ein Beispiel, wie diese Art von Kooperation besonders gut funktioniert, ist die Zusammenarbeit mit dem Regional-Altenwohnheim in Schwaz. 

Im Regional-Altenwohnheim in Schwaz sind zurzeit 6 Asylwerber in der Wäscherei, der Küche und als Hausmeister beschäftigt. Im Rahmen der für AsylwerberInnen gesetzlich erlaubten gemeinnützigen Beschäftigung im öffentlichen Dienst ist es Schutzsuchenden möglich, für eine Entschädigung von €3,-- pro Stunde in Betrieben wie dem Schwazer Altenwohnheim auszuhelfen. Schon seit vielen Jahren werden Asylsuchende beschäftigt, die Erfahrungen waren durchwegs bereichernd, erklärt Leiter Andreas Mair. 

Verschiedenste Einsatzbereiche

Doch wodurch bereichern Asylwerbende den Betrieb genau? In der Wäscherei beispielsweise unterstützt Dawlat beim Waschen, Bügeln und Zusammenlegen der Wäsche aller BewohnerInnen. Die Logistik – nämlich, dass jedeR HeimbewohnerIn wieder die eigenen Wäscheteile bekommt, ist hier nicht zu unterschätzen. 

Volodymyr und Zakaria, die als Hausmeister tätig sind, unterstützen das Team bei allen möglichen Aufgaben: Von kleinen Reparaturen bis hin zur Gartenarbeit bringen sie einerseits ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten ein. Wo man einander helfen kann, bringt man sich jedoch neue Handgriffe bei und lernt von Vorgesetzten dazu. 

Hadi, der dem Küchenteam unter die Arme greift, hilft bei der Vorbereitung und Zubereitung sowie beim Abwasch. Dabei ist das gesamte Team schon nahe zusammengerückt. Zwischen Asylwerbenden, Zivildienern oder langjährigen MitarbeiterInnen wird intern kein Unterschied gemacht: Es bleibt Zeit für ein paar Witze und lustige Sprüche und für interessante Gespräche mit den BewohnerInnen des Altenheimes.  

Erfolgreiche Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit erweist sich schon seit einiger Zeit als erfolgreich. In manchen Bereichen gab es zu Beginn Schwierigkeiten mit der gegenseitigen Akzeptanz, der gemeinsame Alltag und die Arbeit überbrückten diese aber schnell, erzählt Wirtschaftsleiterin Manuela Bichler. 

Diese erfolgreiche Kooperation wird auch weiterhin bestehen bleiben: Wenn AsylwerberInnen ihren positiven Bescheid bekommen und damit ihre Stelle im Altenwohnheim verlassen, werden diese üblicherweise sofort nachbesetzt, freut sich Andreas Mair. 

Wir bedanken uns an dieser Stelle für die tolle Zusammenarbeit und hoffen auf viele weitere gemeinsame Einsätze!  

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