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Vertiefen statt Vergessen: Sommerschule 2017
2017-08-29 16:08
Tiroler Soziale Dienste
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Vertiefen statt Vergessen: Sommerschule 2017

Aus SchulkollegInnen wurden schnell Freunde: So feiert man die Zeugnisübergabe!

Was man während des Schuljahres gelernt hat, geht nur all zu leicht in den Sommermonaten verloren. Zum Glück gab es für 120 junge AsylwerberInnen ein Gegenmittel: Die Sommerschule!

Die Innsbrucker Sommerschule unter dem Projektnamen „bleib dran!ferienlernen“ des Jugendrotkreuz und der Volkshochschule Tirol war auch heuer wieder gut besucht. Bei dem Projekt handelt es sich um fünfwöchige Unterrichtseinheiten, während der die 120 TeilnehmerInnen aus Unterkünften in ganz Tirol Gelerntes wiederholen und auf das kommende Schuljahr bzw. den Pflichtschulabschluss vorbereitet werden.

Sinnvolle Freizeitgestaltung - auch in den Ferien

Angehende und eigentlich schon pensionierte Lehrerinnen luden die jungen Geflüchteten vom 17. Juli bis 18. August 2017 von Montag bis Freitag zum Unterricht in die Pädagogische Hochschule Tirol ein. Neben Mathematik und Englisch stand natürlich Vertiefung und Festigung der deutschen Sprache auf dem Lehrplan ganz oben. So bot die Sommerschule den 15- bis 19-Jährigen die Möglichkeit, im Training zu bleiben, ihre Tagesstruktur zu aufrecht zu erhalten und ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten.

"Eigentlich wie jede andere Schulklasse"

Nun traf man sich ein letztes Mal zum Abschluss des Projektes in der Pädagogische Hochschule Tirol. Mit dabei alle beteiligten VertreterInnen der Organisatoren, sowie Soziallandesrätin Christine Baur und Stadtrat Xaver Gruber.  Auch bei den Tiroler Sozialen Diensten zeigt man sich dort über den Verlauf der Sommerschulen erfreut: „Die Schülerinnen und Schüler sind sehr motiviert, freundlich und großteiles pünktlich. Eigentlich sind sie aber wie jede andere Schulklasse: Vom Klassenclown über den Primus bis zur Diva ist alles dabei“, lächelt Vera Jäger, Verantwortliche bei den TSD.

Ob Clown, Primus oder Diva – sie alle durften am 18. August im sonnenüberfluteten Innenhof der Pädagogischen Hochschule Tirol unter Lobreden ihrer Lehrerinnen und Lehrer ihre Zeugnisse entgegennehmen. Eifrig tauscht man sich dabei über die Zeit in der Sommerschule aus. Dass es nicht nur um Gelerntes geht, ist klar – schließlich entstanden in den vergangenen Wochen in den Schulklassen auch Freundschaften und gemeinsame Erinnerungen.

Vielen Dank an alle Beteiligten!

„Bleib dran!ferienlernen“ wird finanziert vom Bundesministerium für Bildung, von der Stadt Innsbruck und vom Fachbereich Integration des Landes Tirol. Vonseiten der TSD sehen wir die oberste Priorität in der Integrationsarbeit von Geflüchteten darin, der Jugend Perspektiven bieten zu können. Umfassende Bildungsmöglichkeiten auch außerhalb des Schulalltags sind dabei der Grundstein zum selbstständigen Leben nach der Grundversorgung. Daher sind wir dankbar, dass die uns anvertrauten jungen Menschen auch dieses Jahr wieder an der Sommerschule teilnehmen durften.

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Über uns

In zahlreichen Tiroler Gemeinden befinden sich Unterkünfte für geflüchtete Menschen. Für die Betreuung ist die Tiroler Soziale Dienste GmbH (TSD) zuständig. Die engagierten MitarbeiterInnen helfen diesen Menschen vor Ort, sich in Tirol einzuleben.

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