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Neue Autoritäten

Neue Autoritäten

Die Wirkung der „traditionellen Autorität“ gründete sich auf Dominanz, Kontrolle, Angst vor Strafen und Gewalt. Autoritätsbeziehungen basieren auf Macht und Hierarchie.

„Mit Flüchtlingen zu arbeiten bedeutet, sich mit Menschen auseinanderzusetzen, die sehr häufig in streng patriarchalen Systemen sozialisiert wurden. Gewalterfahrungen bringen viele in großem Maße mit, und Gewalt wurde als Lösungsstrategie in Konfliktsituationen erlernt. Immer wieder stoßen BetreuerInnen in Konfliktsituationen an Grenzen, die ein Gefühl der Ohnmacht erzeugen.

Die „Neue Autorität“ ist ein Konzept, das von Anfang an zum Ziel hatte, Wege aus der Ohnmacht aufzuzeigen. Ein wichtiger Teil dieser Haltung ist die Gewaltfreiheit, zudem spielen Transparenz und die Begegnung auf Augenhöhe wichtige Rollen. Gemeinsam werden dann konkrete Situationen aus Ihrem Praxisalltag bearbeitet, die eine Idee und ein Gefühl dafür geben sollen, wie die Neue Autorität in der Betreuung von erwachsenen Flüchtlingen eingesetzt werden kann.“

 

Zielgruppe

  • MitarbeiterInnen mit Betreuungs- und Beratungsaufgaben im umF-Bereich
  • MitarbeiterInnen im Sozialbereich

Für TSD MitarbeiterInnen wird die Schulung kostenlos angeboten, für externe Personen und registrierte Freiwillige geben wir den Preis auf Anfrage bekannt.

Datum Uhrzeit Ort Vortragende Maximale TeilnehmerInnenzahl
19.12.2017 09:00 - 17:00 Trientlgasse 2,
6020 Innsbruck
Martin A. Fellacher, MA DAS Anmeldung abgeschlossen

Über uns

In zahlreichen Tiroler Gemeinden befinden sich Unterkünfte für geflüchtete Menschen. Für die Betreuung ist die Tiroler Soziale Dienste GmbH (TSD) zuständig. Die engagierten MitarbeiterInnen helfen diesen Menschen vor Ort, sich in Tirol einzuleben.

Parteienverkehr

NEU: Trientlgasse 4
6020 Innsbruck

Dienstag 09:00 - 11:00
Donnerstag 14:00 - 16:00

Kontakt

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Sterzinger Straße 1
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