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Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF) - Tiroler Soziale Dienste

Kinder auf der Flucht

Eine geraume Anzahl von Menschen auf der Flucht ist minderjährig. Oftmals handelt es sich dabei um Menschen, die nicht in Begleitung ihrer Eltern oder anderer obsorgeberechtigter Personen fliehen. Dabei spricht man von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (umF). Neben den umF gibt es immer wieder unmündige und mündige Minderjährige, die mit volljährigen Geschwistern oder einem Onkel, einer Tante, etc. fliehen. In solchen Fällen spricht man von couples. Der Begriff couple bezieht sich dabei auf minderjährige Personen, in Begleitung von Erwachsenen, welche jedoch nicht obsorge- oder erziehungsberechtigt sind.

umF

In den Grundversorgungseinrichtungen für umF betreuen die Tiroler Sozialen Dienste vor allem Jugendliche, welche in zweierlei Versorgungsstrukturen untergebracht sind. Ein Teil der umF ist in Vollversorgerstrukturen untergebracht, in denen die Jugendlichen 24 Stunden 7 Tage die Woche rundum betreut und versorgt werden. 

Solche Einrichtungen befinden sich in

  • Scharnitz
  • Fulpmes
  • Absam
  • Kufstein
YIL

Darüber hinaus betreiben die Tiroler Sozialen Dienste Einrichtungen, die den jungen Menschen den Übergang ins Erwachsenenleben erleichtern, indem vor allem die Selbstständigkeit derselben fokussiert und gefördert wird. Diese Einrichtungen folgen dem Konzept YIL (Young Independent Living). 

Solche Einrichtungen befinden sich in

  • Stams
  • Kufstein
Rahmenbedingungen

In sämtlichen Einrichtungen der Tiroler Sozialen Dienste herrscht das stete Bemühen vor, bestmögliche Betreuung zu bieten, wobei vor allem die psychosozialen Aspekte dominieren. Genauso verfügen sämtliche Einrichtungen, die umF beherbergen, über eigenes DaF/DaZ Personal, welches den Auftrag hat, die Deutschkenntnisse und somit die Integrationsmöglichkeiten der Jugendlichen bestmöglich zu fördern. 

Ebenfalls sind bei den Tiroler Sozialen Diensten im umF-Sektor Lehrlingscoaches tätig, damit möglichst viele Jugendliche erfolgreich in den Arbeitsmarkt einsteigen können. 

Während Betreuung und Pflege Aufgabe der Tiroler Sozialen Dienste sind, obliegt die gesetzliche Obsorge gemäß Tiroler Kinder- und Jugendhilfegesetz (TKJHG) der Kinder- und Jugendhilfe (KiJu) des Landes Tirol. Vor allem das mobile umF-Fachteam der KiJu sorgt dafür, dass die Jugendlichen zusätzlich zur Betreuung sozialarbeiterische sowie rechtliche Hilfe und Beratung erfahren können. 

Über uns

In zahlreichen Tiroler Gemeinden befinden sich Unterkünfte für geflüchtete Menschen. Für die Betreuung ist die Tiroler Soziale Dienste GmbH (TSD) zuständig. Die engagierten MitarbeiterInnen helfen diesen Menschen vor Ort, sich in Tirol einzuleben.

Parteienverkehr

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Kontakt

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